“Schutt happens” oder “lost in space of unkown street”

Was erlebt der rüstige Radler heutzutage nicht alles!

Da fährt man versonnen durch die  Landschaft auf Deutschlands gut ausgebauten und gepflegten Straßen vor sich hin.

Die Strampelei geht vorbei an aufgeräumten, wohlanständigen Dörfer, hinein in Feld, Wald und Flur.

Pflanzen und  Tiere tun alles, damit ein tiefes beglückendes, ja befreiendes Gefühl  die muskulöse Brust des emsig radelnden Bikers erfüllt…

Ab und zu fällt zwangsläufig der Blick auf den begleitenden Straßenrand und Straßensaum.

Hier kämpfen Flora und Fauna, die auf den intensiv bewirtschafteten Äckern keine Chance mehr haben, zwischen den Schnittintervallen der Straßenunterhaltungsmaschinen um Asyl.

Neben Kraut, Gras und Blume tauchen ab und zu interessante Gegenstände auf. Die waren einst ihrem Besitzer oder ihrer Besitzerin zu Diensten, fristen aber nun ein kümmerliches Dasein am Wegesrand:

Ja, richtig, z.B. ein Schuh, nicht zwei Schuhe, nein ein Schuh!

Jetzt mal halt!!!

Nein, ich bin kein Schuhfetischist, auch wenn ich hier schon wieder darüber schreibe, wo ich das doch schon vormals gemacht habe (Vgl. Artikel “Der Schuh des Anstosses vom 21. November 2015).

Es ist ja nicht so, dass ich diese Schuhe dort hingelegt habe.

Erstens trage ich keine Sportschuhe, und mache auch zweitens kein Ballett.

So, das musste mal geschrieben werden.

Ich fahre also durch das Nassauische und da fällt mein Auge auf etwas Besonderes. Das hat sonst eher im Verborgenen eine wichtige stützende und formende Aufgabe. Jetzt lungert es haltlos und entleert, ohne seine klassische Aufgabe am Straßenrand, hat dort ein unwürdiges, vorläufiges Ende gefunden:

Wie, Sie können das nicht erkennen? ….ahnen aber bereits um was es sich handelt?

Nun, ich vergrößere gerne:

Chapeau!

Ja, es ist einer…..

Fast neu, zartrosa, vielleicht mit eiliger und eifriger  Hand, zügellos und  erleichternd aus dem Seitenfenster eines fahrenden Fahrzeugs geworfen,

…um gegebenenfalls Konditionen zu schaffen…

Das wirft Fragen auf… deren Beantwortung ich Ihnen gerne überlasse…

Ich zumindest habe diesen Tatort rasch verlassen, um nicht doch noch  an dieser Stelle auf dieser Straße einem vergleichbarem, zutiefst unwürdigen und verabscheuenswürdigen Bombardement ausgesetzt zu sein…

Viel Spaß beim Kopfkino!

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