Mein Ochsenweg 14 (28.06.2016) ca. 60 km Radtour die Ruhr hinauf von Arnsberg nach Winterberg

In Arnsberg, im Gasthof Dicke, wache ich früh und gut ausgeschlafen auf.

Nach den üblichen Vorbereitungen begebe ich mich in die Gaststube, wo der Sohn der Wirtin und sie selbst schon sehr geschäftig kruschteln und mir ein wunderbares Frühstück bereitet haben. Ich habe nicht so viel Hunger, verzehre ein Brötchen und ein bisschen Obst und packe mir zwei frische Brötchen mit einem sensationellen Schinken belegt ein.  Die Übernachtung inkl Frühstück kostet nicht einmal 35 Euronen.

Froh gestimmt, verlasse ich -bei gering bewölktem Himmel mit ein bisschen Sonne- den gastlichen Ort!

Diesmal liegen 850 m Aufstieg vor mir, die von 350 m Abstieg unterbrochen werden.

Kurz vor neun Uhr trete ich dann in die Pedalen….

..und der Blick zurück zeigt die Lieblichkeit der Landschaft…

Nun geht es entlang der Ruhr stromaufwärts, bei bestem Radlerwetter ist die Laune kaum noch zu toppen…

Nach gut einer Stunde radeln, kurz vor Meschede, geht es abseits der Ruhr  eine Anhöhe hinauf, wo ich eine Pause einlege und den Blick auf das Land genieße…

Ich stehe noch nicht lange dort, da kommt ein älterer Herr, der mich vom gegenüber liegenden Haus her (sehr gepflegtes Haus) wahrgenommen hat. Wir kommen sogleich in ein munteres Gespräch und tauschen -ganz vertraut- wie alte Bekannte, Einzelheiten über unser Leben und Herkunft aus…

So schön ist das Bikerleben…

Und dann geht es weiter… immer schön bergan…

Kurz vor Mittag komme ich an ein kleines Flusskraftwerk, was mein Wasserbauerherz natürlich sehr erfreut, zumal ich den Bau solcher Kraftwerke mal studiert und gelernt habe:

Oberhalb ist die Ruhr entsprechend gestaut und fließt langsam in einem breiten Bett:

Kurz danach bietet sich ein weiteres Anschauungsobjekt ingenieurtechnischer Baukunst dar, eine Hochbrückenbaustelle, die sich im Vorschub über das Ruhrtal schiebt…

    

Bei soviel Baukunst ist dann im nächsten Ort Olsberg eine schöne Rast an der Ruhr fällig…

  

Gut ausgeruht geht die Fahrt weiter..

 

Mittlerweile geht es ins hügelige Land…

Manche Steigung ist durchaus Kräfte zehrend (für mich)… eine 15%ige Steigung bei Assinghausen bringt mich dazu, dass Rad auch mal zu schieben..

Aber die Situation danach gleicht durch ihre Lieblichkeit wieder alles aus…

Und dann nähere ich mich der Quelle der Ruhr…

  kurz vor Winterberg 

wunderschöne Bergwiesen mit dem Wiesenknöterich…ich bin begeistert….

Und dann ist es nicht mehr weit…aber es geht ordentlich bergauf… puuh!!!

Meine Unterkunft ist dann endlich erreicht: im “Haus Andrea”, und das ist so was von gut!!!

Der Tag endet im völligen Wohlfühlareal…

 

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