Mein Ochsenweg 19 (24.09.2016) ca. 90 km Radtour von Jena nach Merseburg

Im Herbst 2016 haben mein Radler-Kumpel und ich uns noch eine kleine Radtour von Jena nach Magdeburg gegönnt. Im Frühjahr ging es gesundheitsbedingt nicht, aber wir wollten zumindest eine kleine Tour in 2016 gemeinsam machen.

Dieses Mal sind wir aus verschiedenen Gründen anders als sonst vorgegangen und haben von zu Hause aus die Tour mit dem Auto begonnen, über die Autobahn bis Magdeburg Hbf und von dort mit der Bahn nach Jena, um dann von dort die Saale herunter nach Magdeburg zu reisen.

Am Anfang stand und steht jedes Mal die gründliche Vorbereitung, natürlich mit Checkliste:Das Verstauen der Räder auf den Pkw erfordert natürlich fachmännische Kommentare seitens des anwesenden Sohnes:

Schließlich haben wir es dann geschafft und dann geht es auch los…

Aber erst mal sind wir im Stau, d.h. wir sind auch Stau…Aber irgendwann kommen wir in Magdeburg auch an , stellen das Auto in einer Tiefgarage ab und machen uns mit der Bahn auf den Weg…

  

In Jena angekommen, haben wir eine kleine Tour zum Hotel, die Räder werden fix sicher abgestellt, die Packtaschen ins Zimmer, und dann ab zur Bar, wo uns kühler Gerstensaft mundet, dem wir nach der “anstrengenden” Tour genußvoll und reichlich zusprechen.

Jena ist kreisfreie Großstadt und Universitätsstadt in Thüringen, sie ist nach der Landeshauptstadt Erfurt die zweitgrößte Stadt Thüringens und ein Oberzentren des Freistaats.

In Jena befindet sich die 1558 gegründete Friedrich-Schiller-Universität Jena und ausgehend vom Unternehmen Carl Zeiss ein weltweit bekanntes Zentrum der deutschen Optik- und Feinmechanikindustrie, die seit dem 19. Jahrhundert ist in Jena  ansässig ist.  Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Unternehmen Carl Zeiss Jena GmbH und SCHOTT JENAer GLAS GmbH in der DDR neu gegründet. Nach der Wende wurde das volkseigene Großkombinat Carl Zeiss  privatisiert. Carl Zeiss Oberkochen übernahm das optische Kerngeschäft,  für den überwiegenden Teil der Jenaer Werke wurde  Lothar Späth als ein Sanierer eingesetzt.

Jena hat ein schönes Wappen, mit dem Erzengel Michael, und es beinhaltet auch eine Weintraube, die an den  Weinbau früherer Zeiten erinnert.

Nun gut!

Zügig verlassen wir Jena und fahren an die Saale heran, die von einem wunderbaren Radwanderweg begleitet wird.

Die Saale ist ein Fluss, der Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt durchquert und mit rd.  415 Kilometern nach der Moldau der zweitlängste Nebenfluss der Elbe ist. Die Saale ist von km 0,0 (Elbeinmündung) bis 124,2 Bundeswasserstraße und entspringt im Fichtelgebirge.

Die Saalequelle ist Ausgangspunkt des 427 Kilometer langen Radwanderwegs Saale.

Die Saale fließt im mittleren Teil ihres Laufes in das so genannte Thüringer Becken ein und tangiert dort unter anderem Jena, bei Naumburg nimmt sie die Unstrut auf. Nachdem sie den Naturpark Saale-Unstrut-Triasland durchflossen hat, beginnt in Weißenfels der Unterlauf der Saale in einer flachen Landschaft durch Weißenfels, Bad Dürrenberg, Merseburg, den Endpunkt unserer ersten Etappe.

Unterwegs treffen wir auf eine Eselfamilie…

Die Saale ist ein wunderschöner Fluss und bietet in vielerlei Hinsicht auf Freizeitvergnügen.

Besonders anziehend sind die vielen Möglichkeiten zur Einkehr unterwegs:

 

Unterwegs treffen wir auf liebevoll gestaltete Wasserbauanlagen, die heute der Freizeitschiffahrt dienen.

 

Selbstverständlich nutzen wir das zu einer Rast und Einkehr…

Und weiter geht es die Saale flussabwärts.

Bei ungefähr km 75 plagt uns der Hunger derart, dass wir nicht umhin können, anzuhalten, ausgerechnet in Leuna, das sich schon durch einen bestimmten Geruch angekündigt hat, bevor wir die industriellen Anlagen sehen können. In Leuna befinden sich die Leuna-Werke, einer der größten Standorte der chemischen Industrie in Deutschland mit einer Vielzahl von verbundenen Unternehmen: Total, Addinol, BASF Leuna GmbH, Linde AG, Cri Katalyst, Leuna Tenside, Domo, Dow, Innospec, Momentive, Rohde, Wepa Leuna, Weber Rohrleitungsbau, Wisag, TÜV NORD MPA, Land- und Forstgüter Höhe 18, Leuna Harze.

Aber dort finden wir in einem netten Lokal die Atzung, die es uns ermöglicht den finalen Teil unseres ersten Radwanderabschnittes entlang der Saale nach Merseburg gekräftigt anzutreten.

 

Na, denn!!

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