Mein Ochsenweg 24 (02.08.2017) ca. 80 km Radtour von Wismar nach Rostock

In aller Frühe geht es bei gutem Wetter nach einem herrlichen Frühstück los.

Letzte  Blicke auf die Hafensituation ….

und wir sind wieder “on the road”…

Wir entschließen uns nach Studium der Topografie, dass wir Höhen umgehen wollen und ein Stück möglichst entlang der Ostseeküste radeln wollen, was zur Folge hat, dass wir einen kleinen Umweg fahren.

Das nächste Ziel ist nach gut 30 Kilometern Rerik ein entzückender Badeort.

Zunächst stärken wir uns mit zwei Haferflocken-Schokokeksen die die Frau von Joerg für die Reise zur Kräftigung mitgegeben hat…

Nach das hilft aber nach vorn!!!

 

Im Cafe (Hintergrund) lassen wir uns nieder und dort gibt es Tee (für Joerg) und ein Kakogetränk (für Wolfgang) und wir haben die schöne Idee, Postkarten an die Familie zu schreiben, quasi als entschleunigte “WhatsApp-old-School”!

Das Ostseebad Rerik hat etwas mehr als 2.000 Einwohnerinnen und Einwohner ist sehr auf Tourismus eingestellt. Jährlich kommen neben den Tagesbesuchern ca. 50.000 Feriengäste,  jährlich werden an die 400.000 Gästeübernachtungen in Rerik gezählt.

Nun, lange bleiben wir nicht, denn es ist auch ordentlich Rummel und wir haben ja noch weitere schöne Ziele! Weiter geht es an der Küste entlang und wir landen eine Stunde später darauf in Kühlungsborn.

Dort hält es meinen Kumpel Joerg nicht mehr auf dem Sattel seines Drahtesels und er geht kurz in der Ostsee ein erfrischendes Bad zu nehmen.

Währenddessen mache ich bei blauem Himmel Rast an der Promenade und genehmige mir eine kleine Wegzehrung und schaue mir in Ruhe den Trubel der Touristenarena an.

 

Nach dieser angenehmen Einlage geht es weiter in Richtung Bad Doberan, das wir auch ohne Komplikationen auf guten Radwegen erreichen. Wir sind gerade nach Doberan eingefahren und machen an einer Kreuzung nahe bei einem kleinen Gewerbegebiet halt, da ertönt ein Schreckensschrei meines Kumpels: Sein Hinterrad hat einen Platten!

Das ist das, womit man leider rechnen muss, was man aber auf keinen Fall möchte. Nun gut. Wir fahren auf ein Tankstellengelände im Gewerbegebiet, und mache mich daran, mein Reparaturset aus den Packtaschen zu holen. Mein Kumpel schlägt stattdessen vor, eine Reparaturwerkstatt aufzusuchen. Ich ziehe mein Smartphone und schlage eine App “around me” auf, gebe “Fahrradwerkstatt” ein und erhalte etliche Ergebnisse, von denen uns eines geradezu umhaut: Laut Suchergebnis befindet sich in 38,40 m Entfernung eine Reparaturwerkstatt: Zweirad Harder . Wir , nichts wie hin, und ein überaus freundlicher schlanker großer junger Mann ist nach kurzer Anfrage bereit, unverzüglich die Reparatur, bzw. einen Austausch des kaputten Schlauches durchzuführen. Wir dürfen uns unterdessen in ein Cafe im Gewerbegebiet verfügen und uns dort an Tee und Kaffee laben.

Nach einer halben Stunden sitzen wir wieder im Sattel, erleichtert, dankbar und glücklich.

Also Leute, in Bad Doberan gibt es einen tollen Fahrradladen, den ihr unbedingt frequentieren solltet!

In der Mitte des Nachmittags landen wir dann in der Hansestadt Rostock und suchen unser Hotel auf, das zentral liegt, wo wir unsere übliche Ankunftsroutine zelebrieren.

Wir sind nach kurzem erfrischenden Schläfchen ziemlich hungrig und machen uns gegen frühen Abend durch die Innenstadt auf und finden nach einiger Suche das passende Restaurant, wo wir diesmal mal (Vegetarierer nicht weiterlesen) spar-ribs und Straussenfleisch  zu reichlich Getränken auftischen lassen, da wir einen Mords-Energiehunger haben.

 

Das Kröpeliner Tor, das in der Nähe unserer Unterkunft liegt, weist uns müden Kriegern anschließend den Weg.  Es ist als das westlichste der vier großen Tore der Rostocker Stadtbefestigung und wurde im 1.300 Jahrhundert im gotischen Stil erbaut. Es war und ist eines der gewaltigsten der zeitweise bis zu 22 Stadttore in Rostock.

An ihm empor schauend sehen wir, was der Wettergott für den nächsten Tag vorbereitet!

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